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„Wie Briefmarken handeln“ – Schwedens Zentralbankchef kritisiert Bitcoin

Der Chef der schwedischen Zentralbank sieht Bitcoin (BTC) als keine echte Alternative zu den geplanten Zentralbank-Digitalwährungen (CBDCs) der verschiedenen Länder.

Zu der entsprechenden Einschätzung kam Stefan Ingves, Gouverneur der Sveriges Riksbank, im Rahmen einer Konferenz in Stockholm. Hier gab er zu bedenken, dass „private Währungen früher oder später in sich zusammenbrechen“. Doch damit nicht genug, denn Ingves kritisierte den Krypto-Marktführer noch viel deutlicher: „Natürlich kann man durch den Handel mit Bitcoin reich werden, aber das ist ungefähr so, als ob man mit Briefmarken handelt.“

Obwohl Ingves Bitcoin also ganz klar die Eignung als Währung abspricht, nimmt der Zentralbankchef die hohe Beliebtheit des Investitionsprodukts bei den Anlegern sehr ernst. Dabei äußert er allen voran Bedenken bezüglich dem hohen Interesse bei Kleinanlegern und möglicher Geldwäsche. Dementsprechend räumt er auch ein, dass die Kryptowährung in diesem Jahr „groß genug“ geworden ist, dass sich Aufsichtsbehörden, Zentralbanken und Politik auf der ganzen Welt mit ihr auseinandersetzen müssen.

Seine Geringschätzung für Bitcoin (BTC) hält die Riksbank auch nicht davon ab, die zugehörige Blockchain-Technologie für eine eigene Zentralbank-Digitalwährung zu gebrauchen. Die geplante „E-Krone“ soll auf der Corda-Blockchain von R3 basieren. Inzwischen werden bereits erste Praxistests mit Partner aus dem Bankenwesen durchgeführt, darunter insbesondere mit der schwedischen Handelsbanken.

Während sich die ablehnende Haltung von Schwedens Zentralbank mit der Haltung anderer Länder und Regierungen deckt, hat das kleine mittelamerikanische Land El Salvador in dieser Woche den entgegengesetzten Weg eingeschlagen, und Bitcoin zum offiziellen Zahlungsmittel ernannt. Obwohl ein großer Teil der Bevölkerung diesen Schritt zwar ablehnt, sehen Cardano-Gründer Charles Hoskinson und Whistleblower Edward Snowden darin einen wichtigen Meilenstein, der für andere Nationen zum Vorbild werden könnte.

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Positiv für Bitcoin-Mining-Branche und Krypto-Szene in Vietnam

Vietnams Mining-Szene ist im Aufwind. Doch was hält die vietnamesische Zentralbank eigentlich von Kryptowährungen?

Nachdem das Jahr für Bitcoin Miner nicht so prächtig gestartet hatte, sieht es gegen Ende des Sommers mit jedem Monat etwas besser aus. Denn die Branche hat sich nicht nur vom China-Schock erholt. Auch die durch Elon Musks Kritik entstandene Wunde an der stromintensiven Bitcoin-Schürfung ist scheinbar immer mehr ein Relikt der Vergangenheit.

So berichtete VN Express International, nach eigenen Angaben Vietnams meistgelesene Online-Zeitung, am 6. September über die Mining-Branche in Vietnam. In dem Artikel porträtierte das Magazin unter anderem Quang Thuan. Jener besitzt eine Ladenkette, die in Ho-Chi-Minh-Stadt Mining-Ausrüstung an digitale Goldschürfer verkauft. Er berichtet über blühende Geschäfte. So seien die Verkäufe Anfang September gegenüber dem Vormonat um über 300 Prozent gestiegen.

Bitcoin und die vietnamesische Zentralbank

Derweilen ist die vietnamesische Zentralbank State Bank of Vietnam nicht gerade übermäßig Krypto-freundlich eingestellt. Ein weltweites Muster, denn welche Zentralbank ist schon restlos Krypto-freundlich eingestellt? Dennoch muss auch eine mächtige Zentralbank mit dem Zeitgeist gehen. So berichtete die Zeitung “Vietnam Briefing”, dass das vietnamesische Finanzministerium bereits am 30. März eine eigene Forschungsgruppe zum Thema Kryptowährungen eingerichtet hat. Das Ziel dieser Organisation ist es letztlich, einen rechtlichen Rahmen für Bitcoin und Co. zu schaffen. Weiter hat der vietnamesische Premierminister die Zentralbank gebeten, ein Pilotprojekt zum Thema Kryptowährungen zu starten. Dieses soll im Zeitraum 2021 bis 2023 ablaufen.

Dem Bericht zufolge verwenden im laufenden Jahr bereits eine Million Vietnamesen:innen Kryptowährungen. Prognosen gehen sogar davon aus, dass sich diese Zahl bis 2030 verdreißigfachen wird. Was nicht nur den Markt um Kryptowährungen herum – Bitcoin-Börsen, Hardwarehersteller und Steuereinnahmen – profitabler machen würde. Auch würde es bedeuten, dass 2030 fast ein Drittel der vietnamesischen Bevölkerung Kryptowährungen nutzen würden.

Dieser Fakt und die Tatsache, dass Kryptowährungen bereits von einer Million Vietnamesen:innen genutzt werden, bringt die Zentralbank von Vietnam jedoch in eine Zwickmühle. Ist sie eigentlich eher konträr zu Bitcoin positioniert, so muss sie sich eingestehen: Die vietnamesische Bevölkerung teilt diese Meinung nicht gänzlich. Also muss die vietnamesische Zentralbank Wege finden, für Bitcoin und Co. ein geregeltes rechtliches Umfeld zu bieten.

Bitcoin befindet sich in Vietnam rechtlich gesehen momentan in einer Art Grauzone – Kryptowährungen werden weder als Fremdwährungen, noch als Vermögen definiert. Ähnlich wie in Russland ist also nur das Halten und die Investition in Kryptowährungen erlaubt. Eigentlich passt das Wort “erlaubt” nicht, eher wird es “geduldet”. Mehr aber auch nicht. Die Verwendung der Kryptowährung kann laut der “Vietnam Briefing” mit bis zu 8.700 US-Dollar Geld- und auch Freiheitsstrafen reglementiert werden.

Mining-Branche im Aufwind

Während Bitcoin sich im tosenden Aufwärtswirbel befindet und Krypto-Anleger neue Kurshöchststände herbei dichten, ziehen die steigenden Kurse auch die Krypto-Mining-Szene mit nach oben. Jüngst knackte Bitcoin wieder die psychologisch wichtige Marke von 50.000 US-Dollar und notiert zum Zeitpunkt des Schreibens bei einem Kurs von 51.414 US-Dollar. Also weniger als einen 100-prozentigen Höhenflug entfernt vom durch das Stock-to-Flow-Modell prognostizierten Kurs von 100.000 US-Dollar.

Hat die Mining-Branche Anfang des Jahres noch wegen dem chinesischen Mining Ban gezittert, so steht es heute besser um die Branche. Miner waren nach dem Bann darauf angewiesen, neue Wege zu gehen – neue Lösungen wurden gebraucht. Und ein paar Monate später kann man festhalten: Die Mining-Branche fand neue Wege und Lösungen. Auch nach Vietnam.

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Nigeria: Zentralbank schließt Partnerschaft mit Fintech-Firma Bitt Inc für CBDC-Einführung

Die Fintech-Firma Bitt Inc von den Barbados-Inseln ist nun technischer Partner der Zentralbank von Nigeria bei ihrer geplanten Digitalwährung E-Naira.

In einer Ankündigung am Montag hat die Zentralbank von Nigeria gesagt, sie habe sich für Bitt Inc entschieden, weil die Firma „technologische Kompetenz, Effizienz, Plattformsicherheit, Interoperabilität und Implementierungserfahrung“ vorweisen könne. Die Zentralbank hat dabei auch die Erfahrung der Fintech-Firma bei der Entwicklung der Digitalwährung der ostkaribischen Zentralbank, den DCash, für beachtlich empfunden.

Die Zentralbank hat am selben Tag und vorläufige Richtlinien für ihre digitale Zentralbankwährung (CBDC) namens E-Naira veröffentlicht. Diese Initiative der nigerianischen Zentralbank namens Project Giant soll an die Fiat-Währung des Landes, den Naira, gekoppelt sein. Die nigerianische Zentralbank plant, die CBDC im Oktober erstmals zu testen. Auch die Zentralbank des Nachbarlandes Ghana erwägt eine digitale Währung.

In diesem Zusammenhang: Wertpapieraufsicht von Nigeria: Kryptoverbot der Zentralbank hat Markt gestört

Im Februar hat die Zentralbank von Nigeria Geschäftsbanken verboten, Dienstleistungen für Kryptobörsen zu erbringen. Aus Berichten geht allerdings hervor, dass das Handelsvolumen und Interesse an Kryptowährungen im Land, trotz dieses harten Durchgriffs weiter steigt.

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Chinesische Zentralbank spricht von „wertlosen“ Kryptowährungen

Im Oktober findet der größte Schweizer Hackathon statt. Auf die glücklichen Gewinner warten über Preisgelder in Höhe von 100.000 US-Dollar.

Vom 29. bis zum 31. Oktober 2021 findet der größte Hackathon der Schweiz statt: der “Swiss Blockchain Hackathon”. Der Hackathon wird unterstützt vom nationalen Förderprogramm “NTN Innovation Booster – Blockchain Nation Switzerland”. Konsortiumspartner ist das schweizerische Unternehmen Trust Square.

Zusätzlich gibt es akademische Partner, zum Beispiel: die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), die Hoschule Luzern oder die Université de Geneve. Des Weiteren unterstützen den Hackathon Blockchain-Protokolle wie Streamr, Vela oder Algorand. Dazu engagieren sich auch andere bekannte Unternehmen aus der Schweizer Krypto-Szene bei dem Projekt, wie zum Beispiel die SEBA Bank und die Bitcoin Suisse AG. Die Veranstalter haben sich dieses Jahr, passend zur Corona-Situation, für ein hybrides Austragungs-Modell entschieden – am Hackathon teilnehmen kann sowohl in Präsenz als auch online.

Es wird mit circa 500 Hackern gerechnet, die bei dem Hackathon mitmachen. Die Anmeldung startet am 15. September und dauert bis zum 15. Oktober. Die Teilnehmer versammeln sich zu Beginn in Gruppen und stellen sich dann bestimmten Herausforderungen. Um diese zu lösen, sollen die Teams die Blockchain-Technologie nutzen. Insgesamt haben die Teilnehmer 60 Stunden Zeit um die Aufgabe zu bearbeiten. Jedes Team stellt die Ergebnisse dann einer Jury vor. Dabei gibt es verschiedene Kategorien, in den sich die 500 Hacker messen und ausprobieren können. Am Ende gibt eine Jury dann die Gewinner bekannt. Den Gewinnern winken über 100.000 US-Dollar als Preisgeld, in Form von Token, Geld- oder Sachleistungen.

Ziel: Schweiz möchte Vorreiterrolle ausbauen

Aber bei dem Hackathon geht es nicht nur um das Erproben von Ideen – es sollen reale Probleme gelöst werden. Und somit geht das Projekt danach noch weiter, mit dem Ziel, aus den gewonnen Ideen Start-ups gedeihen zu lassen. Trust Square Mitgründer Marc Degen äußert sich zu dem diesjährigen Hackathon:

Der Swiss Blockchain Hackathon bringt die Anwendung und Akzeptanz der Blockchain-Technologie voran, nicht zuletzt dadurch, dass innerhalb kürzester Zeit umsetzbare Lösungen für reale Fragestellungen gehackt werden. Das trägt dazu bei, dass die Schweiz ihre Vorreiterrolle in der Adaption von neuen Technologien ausbauen kann. Wir sind stolz auf den Swiss Blockchain Hackathon – die letzte Durchführung hat großen Spass gemacht und wir freuen uns enorm auf die zweite Runde.

Marc Degen hat indessen selbst viel Erfahrung mit Blockchain-Projekten. So gründete er unter anderem das Unternehmen Modum mit, welches in einem ITO Geld von Investoren einsammelte und die Blockchain-Technologie dazu nutzte, smarte Sensoren zu entwickeln.

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Indische Zentralbank-Digitalwährung könnte noch in diesem Jahr getestet werden

Die indische Zentralbank könnte noch in diesem Jahr mit ersten Tests für eine eigene Zentralbank-Digitalwährung (CBDC) beginnen.

Wie Shaktikanta Das, der Gouverneur der Reserve Bank of India (RBI), am Donnerstag gegenüber CNBC erklärte, geht die Zentralbank beim Thema Digitale Rupie bisher noch „extrem vorsichtig“ vor, obwohl viele andere Länder bereits aktiv an eigenen Digitalwährungen arbeiten.

Laut Das will die RBI im Vorfeld zunächst untersuchen, welche Auswirkungen eine indische Zentralbank-Digitalwährung auf die heimischen Finanzmärkte haben könnte. Besonders der Einfluss auf die Geldpolitik steht dabei ganz oben auf der Agenda.

In technischer Hinsicht wägt die RBI die Vor- und Nachteile zwischen zentralisierten und dezentralisierten Systemen als Grundlage für die CBDC ab. Eine echte Blockchain wäre naturgemäß ein dezentralisiertes System.

Obwohl also noch viele Fragen zu klären sind, ist Das zuversichtlich, dass „bis zum Ende des Jahres vielleicht schon die ersten Tests starten“.

Die neuen Äußerungen des Zentralbankchefs decken sich mit den Aussagen seiner Kollegen, die zuletzt ebenfalls angedeutet hatten, dass die Digitale Rupie noch ziemlich am Anfang steht.

So hatte der stellvertretende Zentralbankchef Rabi Sankar im Juli angegeben, dass die RBI nichts überstürzen will, und stattdessen zu einer mehrstufigen Umsetzung tendiert.

Angetrieben von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) forschen immer mehr Länder an der Einführung einer CBDC, um eine Antwort auf Kryptowährungen und privatwirtschaftliche Stablecoins zu geben, die weltweit zunehmend an Beliebtheit gewinnen.

Wie die Atlantic Council im Juli berichtet hatte, arbeiten Länder, die zusammen 90 % des globalen Bruttoinlandsprodukts ausmachen, bereits an eigenen Zentralbank-Digitalwährungen.

Ganz klar führend ist dabei China, denn das Reich der Mitte hat inzwischen schon mehrere Pilotprogramme gestartet, um die Annahme des Digitalen Yuans zu befördern. Auch andere asiatische Länder sind in dieser Hinsicht schon weit fortgeschritten.

Internationale Zusammenarbeit ist ein weiterer wichtiger Punkt bei der Gestaltung einer CBDC, denn einige Länder in Asien und der Karibik setzen ihre Digitalwährungen nur regional beschränkt ein.

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China übt weiterhin „hohen Druck“ auf Kryptobranche aus

Die chinesische Regierung schießt weiterhin scharf gegen die Kryptobranche, indem sie die Bevölkerung nun daran erinnert hat, dass Bitcoin (BTC) und andere Kryptowährungen „keine legalen Zahlungsmittel sind und keinen tatsächlichen Wert haben“.

Dies geht aus einer offiziellen Pressekonferenz hervor, in der Yin Youping, die stellvertretende Direktorin für Verbraucherschutz bei der chinesischen Zentralbank (PBoC), betont hat, dass China weiterhin „hohen Druck“ auf den Krypto-Handel ausüben wird.

In diesem Zusammenhang warnte Youping, dass der Handel mit Kryptowährungen ein bloßer Hype und pure Spekulation ist. Dementsprechend müsse die Bevölkerung vorsichtig sein und möglichst von Investitionen in den Kryptomarkt absehen.

Die erneute Warnung begründet die stellvertretende Direktorin damit, dass der Krypto-Handel in China womöglich weiterhin floriert, obwohl die Regierung zuletzt massiv gegen die Branche vorgegangen ist. Um dies zu verhindern, wird die Zentralbank verstärkt mit den regionalen Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten. Dabei soll allen voran der Handel über ausländische Kryptobörsen eingeschränkt werden, indem Webseiten, Apps und andere Plattformen geblockt werden.

Die PBoC kooperiert bereits mit der chinesischen Versicherungs- und Bankenaufsicht, um ein gemeinsames Überwachungssystem für den Kampf gegen Kryptowährungen zu entwickeln.

Doch nicht nur auf bundesweiter Ebene geht China massiv gegen Kryptowährungen vor, denn auch regionale Behörden ergreifen mittlerweile drastische Maßnahmen. So hat zum Beispiel die Aufsichtsbehörde von Yingjiang die Wasserkraftwerke der Region dazu aufgefordert, alle Krypto-Miner nicht länger mit Strom zu versorgen.

Ohnehin sind alle chinesischen Stromanbieter dazu aufgefordert, Mining-Unternehmen vom Netz zu nehmen. Die eingesparte Energie will China unter anderem dafür nutzen, um die Infrastruktur für Elektroautos auszubauen.

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Warten auf die „Fed“ – Bitcoin drückt zum Monatsende den Pausenknopf

Bitcoin (BTC) bewegt sich am heutigen 27. August nur seitwärts entlang der 47.000 US-Dollar Marke, wobei die Anleger angesichts einer laufenden Konferenzveranstaltung der amerikanischen Zentralbank wohl zunächst abwarten.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Kalte Füße zum Monatsende?

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, schwankt BTC/USD am Freitag dementsprechend um die 47.000 US-Dollar.

In den letzten 24 Stunden ist vergleichsweise wenig Bewegung festzustellen, was wohl darin begründet liegt, dass der Markt einerseits auf die Entscheidung der „Federal Reserve“ wartet und andererseits zum Ende des Monats Optionskontrakte im Wert von 2 Mrd. US-Dollar auslaufen.

„Derzeit gibt es keine starke Reaktion“, wie der Krypto-Analyst Rekt Capital deshalb zusammenfasst. Dem fügt er an:

„Ein Tagesabschluss über 47.000 US-Dollar wäre immerhin ein positives Zeichen.“

Damit wäre die marktführende Kryptowährung der großen 50.000 US-Dollar wenigstens wieder etwas näher, nachdem der Kurs unter der Woche krachend an dieser Hürde gescheitert ist.

Cointelegraph-Experte Michaël van de Poppe hält derweil an seiner vorherigen Prognose fest, die den Support bei 44.000 US-Dollar als kurzfristiges Kursziel ausgibt.

„Das peile ich für Bitcoin noch immer als Ziel an“, wie er dahingehend auf Twitter schreibt.

Das Auslaufen der Bitcoin-Optionen generiert in der Regel mehr Angst um Verkaufsdruck als tatsächlichen Verkaufsdruck, denn oftmals bleibt der Kurs geradezu unbeeindruckt. Nichtsdestotrotz ist Vorsicht geboten, denn am Freitag hat das Open Interest bei einem Wert von 9,19 Mrd. US-Dollar ein mehrmonatiges Hoch erreicht.

Open Interest für Bitcoin-Optionen. Quelle: Bybt

Was macht die Fed?

Wie Cointelegraph berichtet hatte, soll die virtuelle Konferenzveranstaltung der US-Zentralbank Aufschluss über die weitere Stoßrichtung in der Endphase der Corona-Pandemie geben.

Es wird vermutet, dass die „Fed“ ihre Anleihenkäufe zurückfährt, was wiederum negative Auswirkungen auf den Aktienmarkt haben könnte, der zurzeit im Hoch liegt.

Ob dadurch wiederum die Nachfrage nach alternativen Finanzprodukten angekurbelt wird, bleibt abzuwarten. Im Vorfeld der Konferenz ist der US-Dollar bereits nach oben geklettert, was in der Regel ein schlechtes Vorzeichen für die marktführende Kryptowährung ist.

US-Dollar-Index. Quelle: TradingView

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Zentralbank: Diese Regeln für den Bitcoin-Handel gelten in El Salvador

Die Zentralbank El Salvadors hat zwei PDF-Dateien zur Bitcoin-Regulierung veröffentlicht. Das ist ihr Inhalt.

Die Central Reserve Bank of El Salvador (BCR) hat am 17. August 2021 zwei PDFs veröffentlicht, die die Beziehung von Bitcoin und Banken näher regeln. Erst im Jahr 2021 schrieb der kleine Staat El Salvador Geschichte, als er Bitcoin als erstes Land der Welt als gesetzliches Zahlungsmittel adelte. Danach gab es gemischte Nachrichten über diese Legalisierung. So sehen mehr als drei Viertel aller Salvadorianer Bitcoin als Zahlungsmittel kritisch.

Erste Datei – Leitlinien für die Autorisierung

Die erste Datei umfasst 9 Seiten und trägt den Namen: “Lineamientos Para la Autorización del Funcionamiento de la Plataforma de la Billetera Digital Para Bitcoin y Dólares” – “Leitlinien für die Autorisierung des Betriebs der digitalen Wallet-Plattform für Bitcoin und US-Dollar”. In der PDF-Datei geht es darum, dass Unternehmen sich bei der BCR bewerben müssen, um Kunden Wallets anzubieten. Dazu kommt, dass Firmen, die planen Bitcoin ihren Kunden zugänglich zu machen, eine Art “Bitcoin-Business-Plan” vorlegen müssen. Enthalten darin ist unter anderem eine Risikobewertung, die Information enthält, wie Kunden über die Risiken von Bitcoin belehrt werden sowie ein Beschwerdeverfahren. Die Zentralbank von El Salvador verlangt zudem, dass jede Wallet eindeutig einer juristischen Person zuzuordnen ist. Ein KYC-Prozess ist also nötig. Neben den oben genannten Punkten wird in der Datei auch ein Anti-Geldwäsche-System und die Regelung, wie Bitcoin bei der Bank selbst verwahrt werden, benannt.

Zweite Datei – Technische Standards

Die zweite PDF umfasst 25 Seiten, ist also ein wenig umfangreicher und nennt sich: “Normas Técnicas Para Facilitar la Aplicación de la Ley Bitcoin” – “Technische Standards zur Erleichterung der Anwendung des BTC-Gesetzes”. Unter anderem beschreibt sie, dass Dienstleister, die Kryptowährungen zum Handeln anbieten, Geldwäschegesetze und andere Vorschriften einhalten müssen. Des Weiteren müssen Finanzinstitute potenzielle Krypto-Käufer davor warnen, dass Bitcoin sehr volatil ist und mit dem Handel extreme Risiken verbunden sind. Wie beispielsweise der Totalverlust. Sollten Kunden ihre Zugangsdaten verlieren oder eine Transaktion zur falschen Zieladresse durchführen, dann sind ihre Coins weg und somit auch ihr Geld. Eine Rücktransaktion kann keine Bank durchführen.

Im Artikel 51 der zweiten veröffentlichten Leitlinien-Datei heißt es wie folgt.

“Anforderungen für Transaktionen mit Bitcoin:

Art. 51.- Beaufsichtigte Unternehmen müssen die folgenden Informationen aufzeichnen, aufbewahren und übermitteln, wenn sie mit Bitcoin-Transaktionen zu tun haben:

a) Name und Anschrift des Kunden des Finanzinstituts;

b) Identifizierung, dass BTC für die Transaktion verwendet wurde;

c) Die Menge an Bitcoin, die für die Transaktion verwendet wurde;

d) Der Zeitpunkt der Transaktion;

e) den geschätzten Wert der Transaktion in US-Dollar (…)

f) alle vom Kunden des Finanzinstituts erhaltenen Zahlungsanweisungen;

g) Name und Anschrift jeder Gegenpartei des Kunden des Finanzinstituts; und

h) alle anderen Informationen, die die Transaktion, die Konten und, soweit verfügbar, die Konten, und, soweit vernünftigerweise verfügbar, die beteiligten Parteien.”

Weiter verkündet die Zentralbank in der PDF-Datei, dass Geschäftsbeziehungen von beaufsichtigten Unternehmen für 15 Jahre zu verwahren sind:

(…) Art. 53. Verpflichtete müssen die Registrierungspflichten aufrechterhalten, die sie während der Geschäftsbeziehung mit dem Kunden und für die Dauer von 15 Jahren nach Beendigung der Geschäftsbeziehung zu gewährleisten haben.

Legalisierung von Bitcoin als Zahlungsmittel

Die Legalisierung von Satoshis Coin als gesetzliches Zahlungsmittel in El Salvador hat verschiedene Fragen aufgeworfen. Muss jeder Ladenbesitzer beispielsweise einfach so Bitcoin akzeptieren? El Salvadors-Finanzminister Alejandro Zelaya beantwortet die Frage in einem Fernsehinterview: Der Dollar bleibt die wichtigste Referenzwährung des Landes und die Verwendung von Bitcoin sei völlig optional.

Dass El Salvador ein freies Bitcoin-Land wird, in dem man mit Bitcoin quasi tun und lassen kann was man will, davon sind wir weit entfernt. Denn selbst die Zentralbank eines vergleichbar kleinen Landes, wie El Salvador, lässt sich nicht einfach die Zügel aus der Hand nehmen. Ihr Wort hat Gewicht. Und dieses Wort findet in den zwei veröffentlichten PDFs nun Widerhall.

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Argentinischer Präsident offen für Bitcoin – Zentralbank winkt ab

Ghana ist eines der ersten afrikanischen Länder, dass eine CBDC mit einem Pilotprojekt erprobt.

Rund um den Globus beschäftigen sich Banken mit dem Thema Kryptowährungen und dem möglichen Anwendungsfall von einer CBCD. Die Bank of Ghana, die ihren Hauptsitz in Accra hat, kooperiert nun mit dem deutschen Unternehmen Giesecke+Devrient (G+D). In das Pilotprojekt sollen auch Zahlungsdienstleister, Händler und Kunden eingebunden werden. Zu den Hauptkunden von Giesecke+Devrient gehören dabei vor allem Banken – wie auch die Europäische Zentralbank.

Deswegen wollen beide Parteien in einem Pilotprojekt herausfinden, inwieweit eine CBDC für Ghana Vorteile bringt. Da der Name der Landeswährung Ghanas Cedi ist, wurde die CBDC passend eCedi genannt. G+D hat ihren Unternehmenssitz in München und ist seit der Gründung 1852 in Leipzig darauf spezialisiert, Banknoten, Personalausweise oder Reisepässe herzustellen.

CBDC soll Zahlungen vereinfachen

Bei dem Pilotprojekt gemeinsam mit Giesecke+Devrient, erhofft sich die Bank of Ghana Teil des weltweiten Trends zu werden, dass Zentralbanken CBDCs herausbringen.

CBDC bietet eine große Chance für den Aufbau eines robusten, integrativen, wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Finanzsektors, der von der Zentralbank geleitet wird. Alles deutet darauf hin, dass das Konzept eines CBDC eine wichtige Rolle für die zukünftige Bereitstellung von Finanzdienstleistungen weltweit spielen wird. Dieses Projekt ist ein wichtiger Schritt, um Ghana in die Lage zu bringen, dieses sich gerade entwickelnde Konzept voll nutzen zu können,

so Dr. Ernest K. Y. Addision, Leiter der Bank of Ghana, in der dazu veröffentlichten Mitteilung.

Die CBDC zielt darauf ab, Zahlungen effizienter zu gestalten und auch Einwohnern ohne eigenes Bankkonto den Zugang zu finanziellen Dienstleistungen zu gewähren. Denn noch immer haben Millionen Ghanaer keinen Zugang zu einem Bankkonto. Lediglich 57 Prozent der über 15-Jährigen verfügen über die Möglichkeit, Geld abzuheben oder einzulagern. Natürlich sieht die Bank of Ghana bei einer CBDC auch Vorteile für sich selbst. Denn die Einführung einer staatlichen Kryptowährungen unterliegt der Kontrolle ebendieser. Auch baut das Unternehmen Giesecke+Devrient mit dieser Kooperation sein Engagement im Krypto-Bereich weiter aus.

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Bank von Ghana testet CBDC mit deutscher Banknotenfirma G+D

Die Bank von Ghana (BoG) arbeitet weiter an der Entwicklung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) und hat zu diesem Zweck eine Partnerschaft mit einem deutschen Währungstechnologieunternehmen geschlossen.

Die ghanaische Regierung gab am Mittwoch bekannt, dass sie mit dem deutschen Unternehmen Giesecke+Devrient (G+D), das Banknoten und Wertpapiere druckt, eine Vereinbarung getroffen habe. Gemeinsam wollen sie eine digitale Zentralbankenwährung für den Einzelhandel in Ghana testen.

Im Rahmen der Vereinbarung wird G+D seine firmeneigene CBDC-Lösung namens Filia zur Verfügung stellen. Damit soll die Ausgabe einer digitalen Version der ghanaischen Landeswährung, dem Cedi, getestet werden. Die digitale Währung wird dabei von lokalen Banken, Händlern, Zahlungsdienstleistern und Verbrauchern sowie anderen Teilnehmern getestet.

Das Projekt ist Teil der Digitalisierungsstrategie Ghanas, die den Titel „Digital Ghana Agenda“ trägt. Das Ziel dieser Strategie ist es, Daten und Behördendienste für das Land mit 30 Million Einwohnern zu digitalisieren. Der digitale Cedi, auch e-Cedi genannt, soll die traditionelle Landeswährung als digitale Alternative ergänzen. Laut der Ankündigung sollen mit der CBDC Zahlungen ohne Bankkonto, Vertrag oder Smartphone möglich sein.

Der Gouverneur der Zentralbank Ernest Addison sagte, der e-Cedi biete eine großartige Gelegenheit, einen „robusten, inklusiven, wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Finanzsektor unter der Führung der Zentralbank“ zu schaffen. „Das Konzept wird eine wichtige Rolle für die Zukunft der Finanzdienstleistungen weltweit spielen. Das Projekt ist ein wichtiger Schritt für Ghana, die Vorteile dieses neuen Konzepts voll auszuschöpfen“, fügte er hinzu.

Der ghanaische Vizepräsident Mahamudu Bawumia sagte kürzlich, die afrikanischen Regierungen müssen digitale Währungen einführen, um den Handel auf dem gesamten Kontinent zu ermöglichen und zu vereinfachen. Ende Juli erklärte er, der Handel zwischen afrikanischen Ländern erfordere ein „einheitliches zentrales Zahlungssystem“.

In diesem Zusammenhang: Ghana bereitet Pilotprojekt für digitale Zentralbankwährung vor

Ursprünglich hat sich die Firma G+D auf den Druck von hochwertigen Währungen und Wertpapieren spezialisiert. In den letzten Jahren hat sie sich stark auf digitale Zahlungen und CBDC-Technologie konzentriert. Im August letzten Jahres verhandelte G+D bereits mit sechs Zentralbanken, wie etwa der Bank von Thailand, über die Verwendung seiner Filia-Technologie, um CBDCs zu entwickeln.

Neben der Arbeit an der CBDC-Technologie hat G+D auch aktiv in die Blockchain- und Kryptowährungsbranche investiert. Letztes Jahr führte G+D eine Finanzierungsrunde der Serie A für Metaco an, wo 17 Millionen US-Dollar aufgebracht wurden. Das ist ein Schweizer Startup, das Verwahrungsdienstleistungen für Kryptowährungen und Stablecoins anbietet.

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